Issues of Yukon im Dezember 2008

Alaskan Malamute Wesen Teil III

Anderen Hunden gegenüber verhält sich der Malamute so wie er es von klein auf gewöhnt ist, hat man ihn viel mit anderen Hunden zusammen, akzeptiert er die Andersartigkeit, wächst er isoliert auf, tut er sich schwer. Die Mimik des Malamute ist ausgeprägt wie beim Wolf, anders als bei vielen anderen Hunderassen, daher manchmal die Missverständnisse. Der Malamute sucht den Augenkontakt, und auch durch seine erhobene Rute wirkt er für manch andere Rasse bedrohlich.

Rüden sind sehr selbstsicher, so dass sie zwar als Junghunde gut mit anderen Rüden zurechtkommen, als Erwachsene aber mit Vorsicht zu genießen sind.

Wächst er im Rudel auf, entwickelt er ein starkes Familiengefühl und das gesamte Rudel kann für andere Hunde schon mal zur Bedrohung werden. Dies stellt man besonders auf Schlittenhunderennen fest, wo mancher Musher ( Schlittenhundeführer, aus dem Französischen marcher" verballhornt) dann seine Hunde an einem anderen Rudel vorbeiführen muss, da sonst beide Rudel übereinander herfallen würden.

Der Malamute ist also ein richtiger Naturbursche, Menschen gegenüber ausgesprochen freundlich, anhänglich und verschmust, ( dies kann auch sehr lästig sein, da z. B. eine unserer Hündinnen auf Rennen lieber mit den Zuschauern schmust, als zu laufen! ) fremden Hunden gegenüber jedoch manchmal aggressiv und auf jeden Fall dominant.

Der Malamute hat einen starken Bewegungsdrang, was bedeutet, dass man nicht mal eben mit ihm um die Ecke gehen kann, er muss ausreichend bewegt werden. In den kühleren Jahreszeiten sollte er am Fahrrad ziehen, im Winter möglichst den Schlitten und im Sommer? Da hat er Pause, er wirft sein Winterfell ab, legt sich in den Schatten und wartet, dass es wieder kühler wird. Abends dann, kann man Spaziergänge machen.

Ansonsten ist es so, daß ein Malamute im Sommer nicht mehr leidet als ein Neufundländer oder Bernhardiner, sein Unterfell hat er abgeworfen, das restliche Fell isoliert, auch gegen Hitze. Schließlich gibt es auch in Alaska Monate in denen die Temperaturen auf bis zu 40 C ansteigt.

Yukon und Jessica

Zusammenfassend kann man sagen, daß der Malamute ausgesprochen menschenfreundlich und liebebedürftig ist, aber eine konsequente Erziehung benötigt.

 

 

 

 

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