Hüftdysplasie

Hüftdysplasie


(kurz HD genannt) HD ist eine Fehlbildung des Hüftgelenkes, die durch genetisch und umweltbedingte Faktoren beeinflusst ist. Sie charakterisiert durch abnorme Lockerheit des Hüftgelenkes, sowie Formveränderungen der Gelenkpfanne und/oder des Femurkopfes. Röntgenaufnahmen der Hüftgelenke sind das anerkannte und beste Mittel, um die Diagnose einer Hüftgelenksdysplasie zu stellen. Die Röntgenbilder werden nach bestimmten Kriterien einem der 5 HD-Grade gemäß FCI zugeordnet. Die Hüftgelenksdysplasie wird in folgende Stufen unterteilt:

· HD-frei (A1 und A2)
· HD-Übergangsform, B1 und B2
· HD-leicht (C1 und C2)
· HD-mittel (D1 und D2)
· HD-schwer (E1 und E2)

HD Röntgenbild


schwere Hüftdysplasie

oben links ein normales Hüftgelenk, rechts daneben eine Arthrose

Unteres Bild, eine schwere HD, Hüftluxation

Durch die konsequente Selektion der Inuits, die den Alaskan Malamute als Lasten- und Arbeitshund benötigten, und es sich nicht leisten konnten zu „menscheln“  haben wir eine sehr gesunde Rasse, ein wirkliches Geschenk.
HD ist sehr selten und entsteht leider auch durch falsche Haltung und falschen Untergrund, zu frühes Belasten eines Junghundes oder Unfälle im Welpen/ Jugendalter.

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